Kategorie: Sonstiges

Evolution: Das große Missverständnis. Tatsächlich aber Beweis für die Existenz der geistigen Welt in der wir heute leben.

Ja, rund um das Thema Evolution ranken sich viele Deutungen und Missverständnisse. Auch wird die Evolution gerne als Ausrede für die eigene Untätigkeit und Bequemlichkeit herangezogen. Dann nämlich, wenn es an die eigene Verantwortung geht. So z.B. beim Thema Umwelt. Wieso und weshalb und was die Evolution eigentlich ist, habe ich bereits in meinem Artikel ‚Evolution: Ultimatives Ziel erreicht. Und jetzt?‚ ausgiebig behandelt.
Weshalb ich dieses Thema erneut aufgreife ist, dass ich heute wieder den Spruch ‚Im Tierreich nennt man das Auslese‘ gehört habe und zwar im Zusammenhang mit der Corona-Pandemie. Das Gespräch mag den ein oder anderen bekannt vorkommen, es behandelte die Einschätzung, dass es sich bei Corona um eine Erkrankung handelt, die vielleicht mit einer Grippe zu vergleichen sei, wobei man damit meinte, dass daran auch eine bestimmte Anzahl Menschen sterben und deshalb nicht alljährlich diese Maßnahmen ergriffen werden, wie es jetzt bei Corona der Fall war und ist.
Ich treffe immer wieder auf diese unreflektierten Äußerungen. Im Grunde dienen sie nur dazu, sich das Leben einfach zu machen. Doch, in einer einfachen Welt, wie es vor dem Hintergrund der evolutionären Prozesse den Anschein hat, leben wir eben nicht. Wieso nicht?
Unsere Gewichtung und unser Verständnis der Evolution ist verschoben und wird deshalb stets fehlinterpretiert. Ja, es gibt die Evolution. Und ja, sie führt dazu, dass sich die Biologie (Betonung auf: ‚Biologie‘) der Organismen an die biotischen und abiotischen Verhältnisse, insbesondere, wenn sich diese verändern, anzupassen vermag. Das war es auch schon.
Wenn jeder von uns, der das Argument der Evolution für alle möglichen Dinge aus der Tasche kramt, insbesondere wenn es argumentativ ungemütlich wird, sich bloß einmal umsehen würde, würde er oder sie erkennen, dass die Welt, in der wir aktuell leben, eigentlich nicht viel damit zu tun hat. Das Laptop, das Fenster, das Auto, die Batterie, das Blatt Papier, das Grundgesetz, die Demokratie, das Gesundheitssystem, der Rollstuhl, das Theater usw. usf. So gut wie alle Dinge, mit denen wir täglich beschäftigt sind, haben im Grunde nichts mit der Evolution zu tun. Denn die Evolution bezieht sich einerseits auf die Biologie, wie oben bereits erwähnt. Und die meisten Dinge, die ich oben angerissen habe, sind nicht biologisch oder haben mit Organik so garnichts zu tun. Schon garnicht im Zusammenhang mit evolutionären Prozessen. Andererseits braucht diese Dinge die Evolution nicht, denn die Evolution bezieht sich auf die Entwicklung der biologischen Organismen und nicht auf Autos, Fahrräder, Laptops, Batterien, politische Systeme usw. usf.
Sprich: Das Argument der Evolution lässt sich nur auf derartige, biologische Prozesse anwenden!
Als ob das nicht schon Dilemma genug wäre, so ist auch die Interpretation falsch, dass es stets einen Sieger gibt oder geben muss. In Bezug auf uns Menschen habe ich das bereits in meinem oben genannten Artikel ‚Evolution: Ultimatives Ziel erreicht. Und jetzt?‚ ausgearbeitet. Es ist eben so, dass wir Menschen nun das vermeintliche Ziel erreicht hätten, dass wir über alles und jeden auf diesem Planeten herrschen und dominieren könnten. Wir müssten halt nur noch den Knopf drücken und hätten ‚alle anderen platt gemacht‘. Nach einer unreflektierten Auffassung der Evolution wäre das doch das ultimative Ziel. Dumm nur, dass wir uns damit auch selbst erledigen würden. Aber man kann anhand meiner überspitzten Darstellung dieses Aspektes sehen, dass wir anscheinend auch die Ziele oder das Ziel der Evolution falsch verstanden haben, vorallem, wenn man die Evolution für alles und nichts als Begründung und/oder Ursache anführt.
Tja, aber wohin führt das nun alles?
Es zeigt auf, dass die Evolution zwar unseren Körper hervorgebracht hat. Und in diesem Atemzug auch unser Gehirn. Doch ab einem bestimmten Entwicklungsschritt hat sich der menschliche Geist entwickelt und zu einer ganz neuen Entwicklung, nämlich zur geistigen Entwicklung geführt, die mit der rein biologischen Entwicklung nicht mehr viel zu tun hat. Der Geist hat zum Beispiel Brillen entwickelt, durch die Kurz- oder Weitsichtige weiter existieren können, obgleich sie sich in der Natur schon längst nicht mehr hätten behaupten können. Der Geist hat Häuser, Medikamente usw. usf. bis hin zu Computern, Raumschiffen, Kunst, Literatur, Ethik und Moral usw. entwickelt. Das bedeutet, der Geist hat eine eigene Entwicklung in einem völlig neuen Konzept und Vielfältigkeit hervor gebracht. Man könnte auch sagen, dass wir mittlerweile nicht mehr in der Natur mit ihren ehemals vorgegebenen Bedingungen existieren, sondern in einer Welt, die vom menschlichen Geist beherrscht und geschaffen wird.
Unsere jetzige Welt ist also eine Welt, die anders ist als die Welt, die von den Ur-Mechanismen der Evolution, die gebetsmühlenartig immer und immer wieder genannt werden und die durch das reine biologische Geschehen bestimmt waren, hervorgebracht wurden!
Das müssen wir verstehen, ansonsten haben wir die Evolution als solches nicht verstanden. Schlimmer noch, denn dann haben wir das geistige Element nicht verstanden, welches die Welt geschaffen hat, in der wir leben.
Nun zurück zur eingangs erwähnten Aussage: ‚In der Natur nennt man das Auslese‘. Ja, in der Natur. Aber wir leben in einer Welt, die durch uns und unseren Geist geschaffen wurde. Das bedeutet, wir können es uns nicht so einfach machen und auf eine Welt verweisen, die es, zumindest für uns, kaum noch gibt. Dann nämlich machen wir es uns zu einfach. Das scheint mir auch ein Todschlag-Argument zu sein für Leute, die sich nicht weiter über sowas Gedanken machen möchten.
Denn was würde es denn bedeuten, wenn wir beim Thema Corona auch so entscheiden und handeln würden, als ob wir noch in der Natur mit einzig deren Bedingungen der Evolution leben würden?
Wäre es eine Rechtfertigung, die alten und chronisch kranken Menschen einfach daran erkranken und womöglich daran sterben zu lassen? Können wir uns mit solch einer einfachen und plakativen Aussage aus der Verantwortung stehlen und womöglich Millionen Menschen verrecken lassen? Nur, weil wir es uns einfach machen und auf Prozesse verweisen, die aber unserer Welt kaum noch entsprechen? Demnach könnten wir ja auch alle Brillenträger, Herzinfarkt- Schlaganfall und tausend andere Erkrankungen, die in der Natur dazu führen würden, dass diese Menschen sterben würden, sterben lassen? Nur weil es im Dschungel vor ein paar Millionen Jahren auch so gewesen wäre? Das ist doch absoluter Nonsense, undurchdacht und deshalb inakzeptabel. Wer derart unreflektiert auf die Evolution verweist, ist ein Depp und hat diese nicht verstanden.

Corona und die Deutschen. Teil 3: Ein Eldorado für Unmenschen und der Hass der Spießbürger

Keine Frage, es gab sie schon vor der Corona-Krise. Menschen, die eine Abneigung gegen alles und jeden haben. Während zuvor bereits Raucher und Haustiere ins Visier dieser Unmenschen gerieten, was von den Boulevard-Medien sogar befördert worden ist, und auch vor Kindern nicht zwingend Halt gemacht wurde, bietet die Corona-Krise diesen Leuten nun eine ideale Plattform, um auf alles und jeden los zu gehen.

Wenn den deutschen Spießbürgern einmal Sündenböcke für ihr persönlich empfundenes Unglück oder für ihre permanent und fast schon kollektiv vorhandene Unzufriedenheit präsentiert werden, ist ganz schnell ‚Aus die Maus‘. Das persönliche Unvermögen der Reflektion, der Egoismus, die Ellenbogengesellschaft, die Verzweiflung, die Vereinsamung. Es gibt sicherlich zahllose Gründe für diese Entwicklung. Stehen die Feindbilder einmal fest, sind ehemals formulierte Werte ganz schnell vergessen. Dabei sollte diese ‚ethnische Verhaltensstörung‘ eigentlich aus der Verarbeitung der deutschen Geschichte erkannt und verbessert worden sein. Aber genau das geschah nicht. Es geht um diese Psychose, dass Prinzipien, Bilder und Vorgaben von der deutschen Bevölkerung umgesetzt werden auf ‚Teufel komm raus‘. Ein Beispiel ist die Globalisierung, was gnadenlos, eiskalt und wider der Menschlichkeit und des Mitgefühls umgesetzt wird. Dabei ist es egal, ob bettelnde Menschen in der Fußgängerzone oder der Anteil der mittellosen Menschen zugenommen hat oder dass es nun als Normalität angesehen wird, dass es Menschen gibt, die im Müll nach Pfandflaschen suchen, um sich vom Pfandgeld etwas zu essen kaufen zu können. Es wird schlicht hingenommen. Dem Neo-Liberalismus wird gehuldigt, indem diejenigen, die wider Erwarten in der globalisierten Wirtschaft eine gut bezahlte Stelle bekommen haben, als Vorbild hoch gehalten werden. Dabei wird überdies in Kauf genommen, dass diese gut bezahlten Arbeitnehmer gefühlt das Doppelte leisten müssen, als etwa vor 25 Jahren, was wiederum zu neuartigen Krankheitsbildern wie ‚Burn Out‘ geführt haben dürfte. Vor diesem Hintergrund ist es auch nicht überraschend, dass nicht etwa, wie vielleicht allgemein angenommen, Kreislauf- und Stoffwechselerkrankungen an erster Stelle stehen, wenn man sich die Statistiken ansieht, die priorisierend nach Dauer des Arbeitsausfalls die häufigsten Erkrankungen auflisten, sondern neuronale Erkrankungen. Da kann man sich ja mal fragen, welche Erkrankungen unter diesem Sammelbegriff zu finden sind.

Das Ende des zweiten Weltkrieges hat ein Deutschland hervorgebracht, dass die vielen physischen und unsäglichen Grausamkeiten, die im Zuge der nationalsozialistischen Ideologie stattgefunden haben, durchaus aufgearbeitet und positioniert hat, so dass es sich generell im nationalen Kollektiv niedergeschlagen haben dürfte. Diese Schuld und Last wird, wenn auch manchmal nicht gerade vordergründig, aber dennoch gesehen und, ich sage mal, akzeptiert.
Doch, was wir Deutschen keinesfalls aufgearbeitet haben, ist diese o.g. Psychose, dass ein Prinzip, Vorgaben, Gesetz oder auch nur Meinungsbild, gnadenlos durchgezogen wird, koste es, was es wolle. Auch, wenn Mitmenschen, denen ich auf der Straße begegne darunter leiden.

Nicht zuletzt war gerade diese deutsche ‚Charaktereigenschaft‘ die Basis dafür, dass die wahnwitzigen, grausamen und menschenverachtenden Handlungen im Dritten Reich überhaupt durchgeführt werden konnten. ‚Es wird gemacht, was die Obrigkeit vorgibt und fertig ist‘. Es mag sein, dass dies generell eine menschliche und nicht spezifisch deutsche Eigenschaft ist. Aber durch den preußischen Militärdespotismus ist es den Deutschen sozusagen in die Wiege gelegt worden.

Doch nun zum Thema zurück. In den letzten Wochen, da die Corona-Krise andauert, bin ich nun zwei Mal grob angefeindet worden. Es ist vielleicht nicht einmal die zugrundeliegende Ursache oder das Thema als solches, was mich nachdenklich stimmt und eigentlich schon erzürnt, sondern eher die Art und Weise und der Tonfall, mit der diese ‚Mitmenschen‘ oder, wie ich sie oben bereits bezeichnet habe, ‚Spießbürger‘, zu Felde ziehen. Aber mehr dazu weiter unten.
Die erste Situation ergab sich in einem Supermarkt, oder, wie man heute sagen würde, einem Discounter. Im Gedanken vertieft, war ich hinein gegangen, ohne daran zu denken, einen Einkaufswagen (neudeutsch: ‚Trolly‘) mitzunehmen. Wie viele der Leser in einigen Jahren nicht mehr wissen werden, war dies eine Maßnahme, um den Abstand von min. 1,5m zwischen den Kunden im ‚Supermarkt‘ zumindest prinzipiell zu ermöglichen. Dabei erkannte dies eine Dame, die sich im Eingangsbereich befand, sogleich und raunte mich grob an. Dabei war der Wortlaut in etwa: ‚Sie müssen einen Einkaufswagen nehmen!‘. Aber wesentlicher war der eingesetzte Tonfall.


Der zweite Vorfall ereignete sich gestern. Ich war mit unserem überaus betagten Hund vor unserem Haus auf der Wiese. Unser Hund ist umgerechnet 90 Menschenjahre alt und leidet seit geraumer Zeit an starken Gelenkschmerzen und wird diesbezüglich behandelt. Es führt dazu, dass sie kaum laufen kann. Außerdem und ebenfalls wegen des Alters, kann sie das ‚Wasserlassen‘ nicht mehr gut unter Kontrolle halten, was dazu führt, dass ich mindestens alle zwei Stunden mit ihr runter gehen muss. Da es dabei eben nur darum geht, dass sie eben ‚Pippi machen‘ muss und sie nicht oder kaum Strecken laufen kann, gehe ich eben nur kurz mit ihr runter, so dass sie auf der Wiese eben ihr Pfützchen machen kann. Aber abgesehen von diesen Hintergründen, war diese Situation gegeben, dass unsere Hündin ihr Pfützchen gemacht hatte und ich mich wieder Richtung Hauseingang begeben wollte. Plötzlich rief eine alte Dame, welche auf der anderen Straßenseite stand, herüber, dass ich etwas verloren habe. Ich schaute mich auf dem Boden um, in der Annahme, dass mir vielleicht etwas aus der Tasche gefallen ist. Doch ich konnte nichts sehen und machte derartige Gestiken. Doch in diesem Moment schimmerte es mir bereits im Geiste, dass diese Anspielung sehr wahrscheinlich bösartiger Natur sein könnte. Und das bestätigte sich auch nachfolgend. Denn diese alte Dame, welche locker um die 70 einzuordnen war, legte sogleich nach. Ich hätte ‚am Hund etwas verloren‘. Daraufhin entgegnete ich, dass dort nichts sei. Sie sagte, sie habe gesehen, dass der Hund einen Haufen hinterlassen habe. Das konnte ich verneinen und ich versicherte ihr, dass der Hunde lediglich ein Pfützchen gemacht habe. Dazu kommt ja noch, dass einerseits ein Hund nicht gleichzeitig pinkeln und einen Haufen lassen kann, andererseits habe ich, gewissenhaft wie ich bin, natürlich darauf geachtet und unserem Hund dabei zugesehen, wie sie ihr Pfützchen machte. Nun, derart von einer Passantin einer Sachlage gegenüber gestellt, die garnicht vorhanden war, und die, sofern andere Leute dies verfolgten, einer Denunziation gleich kommt, bin ich, entgegen meiner üblichen Natur, die meist freundlich, defensiv, auf Kompromiss ausgerichtet und oft eher beschwichtigend ist, in den Angriff über gegangen. Alle übrigen, entgegen kommenden und denkbaren Reaktionen meinerseits hätten nämlich dazu geführt, dass es nach einer Rechtfertigung ausgeschaut hätte. Und eine Rechtfertigung kommt üblicherweise einem Schuldbekenntnis gleich. Und wofür sollte ich mich schuldig bekennen? Dass unsere Hündin ein Pfützchen gemacht hat? Dass unsere Hündin alt ist und deshalb alle 2 Stunden raus gehen muss und den Weg bis in den Wald nicht schafft? Auf diese Weise öffentlich in eine Ecke gedrängt, die meiner Gewissenhaftigkeit und Korrektheit unwürdig gewesen wäre, habe ich zu ihr gesagt, dass ich mich frage, was sie meint, wer sie denn sei, dass sie mich bezichtigt, derart schlampig zu sein, dass ich ein Häufchen nicht weg machen würde, wenn dort einer wäre. Dass ich es von ihr extrem arrogant finde, auf diese Weise auf Menschen zu zu gehen. Ich empfand dies als die Ursache ihrer ‚Anmache‘. Denn es ist der zugrunde liegende Gedanke, der erzürnen sollte. Welches Bild habe ich von einem Menschen, von dem ich annehme, dass dieser gelassen und entspannt neben seinem Hund steht, während der Hund ‚die Wiese voll scheißt, ohne dass dies vom Herrchen weg gemacht wird‘? Dazu kommt ja noch, dass, wenn jemand solche Äußerungen von sich gibt, im tiefen Sinne seiner Aktion, damit eigentlich hervorhebt, dass er oder sie selbstverständlich ‚besser oder gewissenhafter‘ ist als derjenige/diejenige, dem ich das an den Kopf werfe. Das ist schon skandalös, arrogant, egoistisch und unverständlich, meiner Meinung nach. Das musste ich als persönlichen Angriff erachten.
Ich habe ihr dann entgegnet, dass ich den Eindruck habe, dass ich wohl sehr viel korrekter sei, als sie es ist. Daraufhin schaute die Dame nur verständnislos und mit aggressivem Blick. Da ich den Eindruck hatte, dass von dieser Frau keinerlei Einlenken zu erwarten ist, habe ich dann noch so richtig in den Angriffsmodus geschaltet, was eigentlich vollkommen entgegen meinem Stil und Wesen ist, und habe sie gefragt, ob sie Langeweile und nicht besseres zu tun habe, als andere Leute zu kontrollieren? Daraufhin ging diese Frau ihres Weges.
Ich kann nur vermuten, dass diese beiden Vorfälle mit der Unzufriedenheit und der Corona-Krise zu tun haben. Aber es fällt auf, dass die Anfeindungen allen anderen Mitmenschen gegenüber zunehmen. Zumindest habe ich in den letzten Jahren nicht so viele Vorfälle mir gegenüber registriert wie gerade in der letzten Zeit.
Dabei ist es nicht einmal die Ursache oder der Grund, der mich beschäftigt und zunehmend reaktiver macht. Es ist der Tonfall, der von Aggression und einer Form der persönlichen Attacke geprägt ist. Diesen Tonfall kannte ich schon vorher. Dabei habe ich mich immer gefragt, was diese Menschen damit bezwecken und was deren ‚Ziel‘ dabei ist? Ob es nun um Hunde geht oder um sonstige Beweggründe. Der Tonfall kommt bei mir derart an, als würden sich diese Personen freuen, wenn man nicht mehr da wäre. Aus ihrem Dunstkreis verschwunden, wenn nicht sogar besser tot. Ich frage mich, was wäre, wenn man eine tödliche medizinische Diagnose hätte. Und man diesen Leuten entgegen würde, dass sie sich schon bald nicht mehr länger mit mir herum plagen müssten, denn sehr bald sei ich tot?
Diese Leute (aka ‚Spießbürger‘) würden dies nicht verstehen, ist meine Auffassung. Denn, und das ist mein falscher Gedanke, bei diesen Spieß- oder Wutbürgern gibt es keinen Hintergedanken oder eine Strategie bei ihren Aktionen oder Anfeindungen. Sie reflektieren nicht, denn ansonsten würden sie dies nicht in dieser Art machen. Sie agieren einfach drauf los und machen sich keine Gedanken. Ansonsten, sofern sie reflektieren würden, würden sie ja vielleicht entdecken, dass ihre Aggressionen den Mitmenschen gegenüber, in einer gewissen Art ferngesteuert sind oder dass deren Grundlage auf andere, äußere und sie betreffende Faktoren zurück zu führen sind. Diese Menschen legen also ‚einfach drauf los‘. Vielleicht fühlen sie sich danach besser. Aber das geschieht auf Kosten derer, die von ihnen denunziert werden. Und das kann man sich nicht gefallen lassen. Und wenn diese Spießbürger schon der Meinung sind, dass sie die Mitmenschen auf irgendetwas, was vielleicht nicht ganz korrekt ist, hinzuweisen haben, dann geht dies auch in einem freundlichen und menschlichen Tonfall und nicht in diesem Tonfall der absoluten persönlichen Zerstörung und Verachtung. Ja, eigentlich vernehme ich auch puren Hass in diesem Tonfall. Und ich frage mich, ob das sein muss? Letztlich ist es doch so. Wir Menschen leben, wenn es gut läuft ca. 75 Jahre auf diesem Planeten. Muss ich es anderen Menschen schwer machen, diese denunzieren, beleidigen und erniedrigen oder sonstwie ‚zu Leibe rücken‘, nur, damit ich mich besser fühle und meinen Frust los bin? Ist es bereits zu viel verlangt, diese geringe Einsicht und Reflektion in der Zeit des Menschenlebens zu verlangen? Was um alles in der Welt machen manche Menschen in ihrer Lebenszeit? Machen sie sich nur Gedanken um sich selbst?




Corona und die Deutschen. Teil 2: Die Wirkung der Medien

Jeder weiß es und jeder bekommt es mit. In den Medien ist bereits seit mehreren Wochen nur das das eine Thema vertreten: Die ‚Corona-Krise‘.

Anfangs dachten wohl noch viele, es handele sich um eine Art Grippe und es war im Handeln der Menschen nicht der primäre Antrieb.
Doch nun spürt man es. Die Panik- und Angstmache der Medien, die unaufhörlich mit den aktuellsten Infos und Berichten auf die Menschen einprasseln, ist nun zum primären Antrieb im Tun und Handeln der Menschen in Deutschland geworden.
Heute, als ich verzweifelt auf der Suche nach Toilettenpapier war, sah ich in ihre Gesichter und mir wurden ihre Reaktionen deutlich gemacht.
In ihren Gesichtern spiegelt sich die Angst und Verzweiflung.
Jede Vernunft, Lebensfreude oder Gelassenheit scheint ausgeräumt. Die blanke Panik davor, zu erkranken oder auch nur in Quarantäne zu müssen, hat aus den Menschen Wesen gemacht, die eher ihren Instinkten folgen, als besonnen, zwischenmenschlich zuvorkommend, weise und solidarisch zu handeln.
Immer mehr Menschen tragen nun eine Atemmaske. Immer mehr Menschen weichen anderen aus und schauen panisch, dass man ihnen nicht zu nahe kommt. Dabei folgt dies einem Handlungspotential, das uns Deutschen in die Wiege gelegt wurde. Gewissermaßen schon bald genetisch. Es wird auch der ‚Preußische Militärdespotismus‘ genannt. Ein wichtiger Begriff, vorallem, wenn man Abi im Fach Geschichte macht. Doch dazu vielleicht mehr in einem anderen Beitrag hierzu.

Niemand grinst, lacht, freut sich oder schaut auch nur freundlich. Es wird dem Tagesgeschäft nachgegangen und dazu gehört, wohl oder übel, dem Besorgen des täglichen Allerlei oder was man vergessen hat einzukaufen. Die Blicke verraten, dass man am liebsten garnicht hier sein möchte. Und doch, die Gewohnheit trägt einen nach draussen. Einkaufen. Eintrainiert und normalerweise das Normalste der Welt. Doch man könnte sich ja anstecken…
Kein Stück Optimismus, Freundlichkeit oder Menschlichkeit. Kampf ums Überleben. Das können wir Deutschen ganz gut. Diese Angst, es könnte schon morgen nichts mehr einzukaufen geben, kein Essen, Trinken oder Klopapier. Der Mensch, nun auch ‚Konsument‘ genannt, vorallem im Discounter, bangt um sein Konsumentenleben.
Krisenmenschen in der Krise. Die ‚anderen‘ sind die Gefahr, zumindest kann von ihnen Gefahr ausgehen. Das schlimmste scheint zu sein, dass es nachher nicht mehr so ist wie vorher.
Vorher waren die Zeiten noch schön. Man konnte ohne Angst einkaufen gehen. Man konnte überall hinreisen. Man konnte sich frei bewegen. Doch nun muss man Angst haben, jemandem zu nahe zu kommen.
Es ist traurig, was die Medien aus uns gemacht haben. Dass wir uns nicht nach dem richten, was wir selbst meinen, was die Realität und angemessen ist. Dass wir unsere Menschlichkeit und unser eigenes, in uns ruhendes Gewissen dabei verlieren.

Früher, ich erinnere mich als Kind Ende der 70er. Diskussionsrunden mit Intellektuellen nach dem Format von Helmut Schmidt. Sie saßen gemütlich in Leder-Sesseln, rauchten, tranken (manchmal sogar Alkohol!) und schwadronierten gemütlich und respektvoll über brisante Themen. Sie ließen andere ausreden und fielen nicht ins Wort. Könnte sein, dass es nur in meiner Erinnerung so erscheint und es nicht ganz so glanzvoll tatsächlich war. Aber es war sicherlich, im Vergleich zur heutigen boulevard- und schlagzeilengeilen und überaus oberflächlichen Presse, die sich anschickt, die Meinung und Überzeugung der sehr viel cleveren Menschen in Deutschland, die stets unterschätzt werden, zu bilden, sicherlich etwas anderes. Etwas beruhigendes, beschauliches, sachliches und auch menschliches darin.
Wenn wir das umsetzen und danach handeln, was uns, auch subtil, durch die Medien in den Geist gesteckt und dort hinterlassen wird, werden wir Menschen dabei zu Mündel einer sich selbst erhaltenden Medien-Industrie, die genau davon lebt.
Dabei ist ein Haken dieser Industrie, dass sie selbst nicht erkennt, dass sie gerade durch die Menschen in dieser Republik existiert, die sie selbst formen möchte.
Ich möchte mich nun kurz halten.
Liebe Mitbürger. Folgt nicht diesen angstmachenden Bildern und Äußerungen in den Medien. Sie leben davon, dass sie das präsentieren, was sie präsentieren und erwarten dadurch ihren Selbstzweck und Selbsterhaltung.
Wir Bürger und Menschen in dieser Republik haben uns nicht auf dieses reisserische, oberflächliche und zuweilen unmenschliche Niveau dieser Industrie zu begeben. Denn wir sind sehr viel weiter entwickelt und habe das nicht nötig.
Das, was wir nötig haben, ist Zwischenmenschlichkeit, Zusammenhalt, Verständnis, Solidarität, Optimismus und auch Lebenfreude.
Man stirbt nicht, wenn man einem anderen Menschen nun 20cm näher kommt, als von den Medien vorgegeben!
Lasst euch nicht unterkriegen und vorallem nicht beeinflussen. Die Medienwelt ist nicht unsere Welt. Informationen ja, dafür ist die Medienwelt gut. Aber zieht doch bitte eure eigenen Rückschlüsse. Ihr seid die Gesellschaft und ihr seid das Leben in dieser Welt. Wollt ihr Getriebene des Mediengeschehens sein, wie etwa seinerzeit im dritten Reich? Wir sind mehr und wir sind wertvoll. Es wird Zeit, dass wir das erkennen und zusammen halten.
Das Virus macht Angst, keine Frage. Aber macht es nicht mehr Angst in einer Welt der instinktiv reagierenden Tiere zu leben, die keine Rücksicht mehr auf die Mitmenschen nimmt?
Folgt dem eigenen Gewissen und nicht dem Tenor einer Industrie, die erhalten werden möchte. Vernunft ist angesagt. Auch vorsichtiges Umgehen. Letztlich möchte niemand an den Folgen dieser eher unbekannten Erkrankung sterben. Aber das ist kein Grund, seine Mitmenschen zu verachten oder zu umgehen. Im Gegenteil. Wenn es irgendetwas in der Art einer menschlichen Güte und einer Zusammengehörigkeit in eurem Geiste gibt. Lasst es die anderen mit Respekt und Freundlichkeit wissen.

Corona und die Deutschen. Teil 1: Toilettenpapier


Eine kleine Reihe über die aktuelle ‚Corona-Krise‘. Dieser Begriff, der uns von den Medien ins Hirn gebrannt wurde.

Eigentlich gibt es sehr viel tiefgründigere Themen, die man in Verbindung mit diesem Virus in unserem Lande bringen könnte. Aber da es so schnöde, unverständlich, aber auch gerade deshalb in idealer Form symptomatisch für das aktuelle Geschehen und Zusammenhänge sein kann, möchte ich dieses Thema voranschicken.

Schon sehr lange heißt es, dass viele Menschen viel Toilettenpapier kaufen, seitdem vom Virus in den Medien berichtet wird. Doch eine gewisse Zeit lang, vor ca. 3-4 Wochen, gab es meistens, wenn ich mich in einem Discounter aufhielt, noch etwas davon in den Regalen.

Vor ca. 4 Wochen kauften wir zwei Pakete. Das war bereits ein Paket mehr als wir es sonst für geeignet hielten. Wer würde schon denken, dass so etwas, im Vergleich z.B. zu Trinken, Essen und dergleichen, schnödes und unwichtiges wie Toilettenpapier mal eng werden würde?
Im Laufe der Zeit beobachtete ich, dass die Regale immer häufiger leer wirkten und ausgeräumt waren.
Vor ca. 1,5 Wochen war im Markt um die Ecke wieder etwas zu erstehen und deshalb kaufte ich Toilettenpapier ein. Ein Paket, nicht mehr. Mir wäre es zu peinlich, unsolidarisch und auch geistig unter meinem Niveau gewesen, nun wie ein Tier ebenfalls tonnenweise davon zu kaufen. Aber da war die Menge, die ein einzelner Kunde kaufen durfte, bereits limitiert.
Also, kaufte ich ein Paket. Nach 1-1,5 Wochen wurde das Toilettenpapier bei uns im Haushalt nun wiederum knapp. Wir schauten dann in den letzten zwei Tagen auf unseren Wegen, die wir sowieso zurück legten mussten, in fünf(!) verschiedenen Geschäften rein in unterschiedlichen Regionen (Wallenhorst, Glandorf), doch überall waren die Regale ausgeräumt.
Nun war bei uns nur noch eine Rolle vorhanden, so dass tatsächlich ein Notstand zu drohen schien.
Irgendwo musste ich also Toilettenpapier her bekommen, wenn ich, bzw. wir in unserem Haushalt, mir/uns noch zivilisiert den Hintern reinigen wollte(n).
Also, bin ich heute durch geschlagene sechs(!) Geschäfte gefahren. In zwei Geschäften stieß ich auf Toilettenpapier und jedes Mal war der Kauf auf eine Packung limitiert.
Wie ist das alles zu erklären? In einer sog. ‚Krise‘ sind nicht etwa Lebensmittel knapp, sondern so etwas wie Toilettenpapier? Ist das ein deutsches Phänomen oder ist das in fast allen europäischen Ländern so?

Auch auf Nachfrage bei Bekannten, Verwandten und Freunden gab es keine übereinstimmende oder schlussendlich zweifelsfreie Erklärung dafür. Meist erklärte man mir, dass genug Toilettenpapier im Haushalt vorhanden sei. Aber das nicht wegen Corona, sondern (angeblich) immer schon.
Na ja, vielleicht ist das schon des Rätsels Lösung?

Aus meiner Sicht gibt es zwei Erklärungsansätze, die sich schlüssig anhören.

1. Listen der Bundesämter für/bei Katastrophen
Auf diesen Listen ist aufgeführt, was man alles benötigt im Falle einer Katastrophe. Unter anderem ist Toilettenpapier aufgeführt. Sind die Menschen damit einkaufen gegangen?

2. Angst vor Quarantäne
Dies klingt mir sehr schlüssig. Die Menschen haben Angst davor, dass sie wegen Corona in Quarantäne sind und decken sich deshalb mit Toilettenpapier ein?
Aber gibt es nichts wichtigeres als Toilettenpapier? Trinken, Essen, Rauchen, Handy usw. usf. Letzteres habe ich auch nur aufgeführt, weil das Handy mittlerweile gefühlt sogar wichtiger scheint als Essen oder Trinken.
Ist diese pessimistische Einstellung, dass es sehr wahrscheinlich ist, dass man in Quarantäne muss, tatsächlich realistisch oder handelt es sich um bloße Angstmache der Medien?

Wieso sind die Menschen derart pessimistisch? Handelt es sich um eine Grundeinstellung der Menschen in Deutschland?

Die Welt des Menschen: Irrational denkende und handelnde Wesen leben in einer rationalen Welt.

Ein Artikel für alle, die auf der Suche sind nach Antworten auf die großen Fragen der Menschheit.

So viel kann ich schon zu Beginn verraten, finale Antworten auf die großen Fragen der Menschheit habe ich auch nicht. Doch, das ist nicht weiter schlimm, denn damit befinde ich mich in guter Gesellschaft.
Im Zuge meiner ca. 35 Jahre dauernden Studien und Recherchen, bin ich jedoch zu der ein oder anderen Erkenntnis gelangt, die vielleicht für den Leser interessant sind und zu weiteren Diskussionen und Überlegungen anregen dürften.
Und in gewisser Hinsicht wage ich zu behaupten, dass meine Erkenntnisse einer gewissen Wahrheit nicht entbehren.

Der Mensch als irrational handelndes und denkendes Wesen

Ich stelle in den Raum, dass folgende Eigenschaften des Menschen der Antrieb oder die Ursache für einen extrem hohen Prozentsatz seiner Entscheidungen und die daraus resultierenden Handlungen verantwortlich sind:

  1. Bequemlichkeit
  2. Gier
  3. Egoismus
  4. Macht
  5. Angst
  6. Liebe

Dies sind lediglich Oberbegriffe und sie lassen sich sicher noch sinnvoll und in Teilaspekte untergliedern.
Auffällig ist, dass bis auf Punkt 6. die übrigen Punkte Eigenschaften darstellen, die sich im Kontext der konstruktiven, friedlichen, harmonischen und gerechten (d.h. sozial ausgeglichenen) Co-Existenz der Menschen untereinander potentiell negativ auswirken (können/dürften).

Es ist nun keine Kunst, eine Vielzahl an Beispielen zu nennen, wo diese Eigenschaften in eklatanter Form zu völlig irrationalen Entscheidungen und Handlungen führen.
Ein prägnantes Beispiel dürfte wohl die Börse sein. An der Börse treffen nämlich Rationalismus und Irrationalismus direkt aufeinander. Auf der einen Seite Zahlen, Daten, Fakten (Produktions- und Herstellungszahlen, Angebot, Nachfrage usw.), auf der anderen Seite eine Vielzahl an psychologischen Aspekten, allen voran die Gier und die Angst (siehe oben), aus denen letztlich die Börse selbst und die jeweiligen Kurse resultieren.

Rationale Welt

Ein Blick in die Wissenschaft reicht, um in Erfahrung zu bringen, dass unsere Welt nach strengen Gesetzen funktioniert (Naturgesetze). Vieles lässt sich mathematisch berechnen, es gibt Konstanten, Ausdrücke, und was die Wissenschaft als Fakt definiert, lässt sich jederzeit reproduzieren.
Auch wenn man konstatieren muss, dass die Wissenschaft noch längst nicht alles herleiten kann, es handelt sich dabei womöglich nur um einen kleinen Prozentsatz von allem, was sich uns darstellt.
Aber das, was man einwandfrei nachweisen und herleiten kann, ist eindeutig rational, was ein Wesenszug der Resultate der Wissenschaft als solches ist.
Und wer nicht so recht an die Rationalität glauben oder sich dies nicht vorstellen mag, der nehme das Beispiel Kausalität und probiere das ganz simpel im Alltag aus oder beobachte es. Sie werden feststellen, dass es für alles eine Ursache gibt. Nehmen Sie irgendein Beispiel aus ihrem Alltag. Nichts ist auf Mal verschwunden oder durch unerklärliche, mysteriöse Umstände derart entstanden. Oder noch ein simpleres Beispiel: Ordnung in Ihrer Wohnung. Je aufwendiger die Planung, die Strategie und vorallem dadurch die Effektivität der daraus resultierenden Maßnahmen ist, desto ‚ordentlicher‘ wird die Wohnung sein. Also, es besteht ein direkter Zusammenhang zwischen Ursache und Wirkung. Unsere Welt ‚funktioniert‘ rein rational und nach dem Prinzip der Kausalität. Je rationaler Sie vorgehen und die richtigen Ursachen erkennen, desto mehr Ordnung wird entstehen.

Fragen

Nun stellt sich die Frage, wie der Mensch mit seinem Irrationalismus, bzw. seinen vorherrschenden o.g. Wesenszügen, in diese mutmaßlich ‚rational funktionierende Welt‘ passt bzw. sich harmonisch darin einfügen lässt?

Eine weitere, interessante Frage ist, wie sich aus einem System, das anscheinend und annähernd nach mechanistischen Prinzipien und nach der reinen Logik zu funktionieren scheint, eine Lebensform entwickeln konnte, welche tendenziell eher irrational denkt, handelt und entscheidet?
Ist aus diesem quasi mechanistisch zu verstehenden System (Natur) etwas völlig neues und konträres entstanden? Wie ist das möglich?

Oder ist es eher so, dass die Natur als solches in seinen Grundfesten eben nicht rein rational, mechanistisch und nach der puren Logik zu verstehen ist und wir Menschen dies nur derart verstehen und als idealisiertes System ‚überstülpen‘?
Wie realistisch mag es sein, dass die Natur nach der Mathematik funktioniert, die wir gewissermaßen per Reverse Engineering im Nachhinein aufgedeckt, definiert und sogar verstanden haben?

Oder liegt die ‚Wahrheit‘ irgendwo zwischen diesen Vorstellungen, d.h. gibt es keinen reinen Rationalismus und Irrationalismus, kein Schwarz und Weiß, sondern eher sehr viel Grau?

Ist die Wissenschaft demnach als Lebensmaxime (manche sprechen derweil sogar davon, dass die Wissenschaft Religionen ablösen wird) oder philosophische Struktur überhaupt für uns Menschen geeignet? Und was geschähe dann mit Moral und Ethik?

Ist die menschlichen Gesellschaft vorstellbar, in der sich Paare einzig nach körperlicher Attraktivität zusammen finden und vorallem langfristig zusammen (be)stehen, unabhängig von der Liebe und irrationalen Beweggründen?


Evolution: Ultimatives Ziel erreicht. Und jetzt?

Ja, dieser Artikel sollte eigentlich die philosophischen Aspekte behandeln, die aus dem Verständnis der Naturwissenschaften resultieren. Es wäre ein ziemlich umfangreicher Beitrag geworden.

Deshalb greife ich mir nur einen Aspekt heraus und zwar die Theorie der Evolution.
Jeder hat schon mal zumindest davon gehört und im Grunde lassen sich die Kernaussagen in wenigen Worten zusammen fassen.

Das Wesen der Evolutionstheorie beruht auf der Annahme, dass das Leben nicht etwa von einer höheren Macht erschaffen wurde, sondern sich aufeinander aufbauend entwickelt hat. Beginnend bei den Kleinstlebewesen, respektive Bakterien, bis zu den hoch organisierten Lebensformen wie z.B. Dinosaurier, Elefanten, Walen oder uns Menschen. Dabei erklärt die Evolutionstheorie nicht, wie das Leben als solches begonnen hat, also quasi die Entwicklung vor den Bakterien. Wenn man so will, setzt die Evolutionstheorie ab dem Zeitpunkt ein, ab dem es bereits relativ hoch organisierte oder sich selbst replizierende Lebensformen wie Bakterien gegeben hat.

Für die Zeit vor den Bakterien gibt es alternative Erklärungsversuche, wie etwa die sog. ‚präbiotische Evolution‘. Die präbiotische Evolution ist im gewissen Sinne etwas anstrengend, heikel und auch spekulativ, aber darauf möchte ich an dieser Stelle nicht eingehen.

Wie es zu dieser Entwicklung gekommen ist, erklärt sich einerseits durch zufällige (Betonung auf ‚zufällige‘) Mutationen im Genom (der bereits vorhandenen Lebensformen), und einem Evolutionsdruck, der gewissermaßen und grob die Richtung der Entwicklung bestimmt, was sich ’selektive Auslese‘ nennt.
Dann wäre noch das Prinzip ‚Survival Of The Fittest‘ zu nennen, was soviel bedeutet wie, dass der Organismus sozusagen ‚obsiegt‘, der am besten an die jeweiligen Bedingungen im Lebensraum angepasst ist. Weil er besser angepasst ist (durch die o.g. Mutation(en)), wird er sich im Laufe der Zeit besser vermehren können und deshalb zumindest dominieren, wenn nicht gar andere Arten obsolet machen bzw. verdrängen bzw. überleben.

Im Grunde war es das bereits an Theorie.
Der Rest ist im Grunde nur eine Sache des subjektiven Vorstellungsvermögens. Im Sinne von: Kann ich mir das vorstellen oder nicht?
Man sollte dabei die enormen Zeiträume im Auge behalten und versuchen, ein Gefühl dafür zu bekommen.
Viele, die letztlich doch skeptisch dieser Theorie gegenüber stehen, scheitern im Grunde oftmals daran, sich diese enormen Zeiträume vorzustellen, die die Evolution zur Verfügung hatte, um die heutigen und vergangenen Lebensformen zu entwickeln. Da sprechen wir von etlichen hundert Millionen Jahren, wenn nicht sogar mehr. Im Grunde kann man davon ausgehen, dass sobald die Erde einigermaßen abgekühlt war, Wasser kondensierte und Meere bildete, es etwas später mit der Entstehung des Lebens bereits begonnen haben musste.

An den Mechanismen dieser Theorie ist auf jeden Fall etwas dran, was sich anhand der zahllosen Fossilienfunde eindeutig nachvollziehen läßt, auch, wenn viele sog. ‚Missing Links‘ bis heute fehlen bzw. nicht gefunden wurden oder gefunden werden können. ‚Missing Links‘ sind genau die Lebensformen, die Sprünge in der Entwicklung einer Art oder Gattung aufzeigen. Es gibt daran, wenn man nicht schon ausgesprochen kurzsichtig, unwissend und/oder wagemutig und/oder dogmatisch verblendet ist, im Grunde kaum etwas zu zweifeln.

Nach dieser kleinen Exkursion in die Grundlagen dieser Theorie, komme ich nun zur Zielgebung, d.h. die Dominanz einer Lebensform über andere Lebensformen.
Im Grunde könnte man aussagen, dass die Spezies Mensch mittlerweile alle ‚Auflagen‘ zur Erfüllung des Ziels, also die Dominanz über alle anderen Lebensformen auf diesem Planeten erfüllt haben dürfte. Es gibt heute quasi nichts mehr, was wir nicht dominieren können oder zumindest könnten. Ja, unsere technische Entwicklung hat uns sogar dazu befähigt, den gesamten Planeten in die Luft zu sprengen. Zynisch betrachtet, wäre dadurch ja eine totalitäre und nicht mehr zu übertreffende Dominanz nicht nur über unsere direkten oder indirekten Konkurrenten, sondern sogar über das Leben als solches gegeben.
So gesehen könnte man sagen, dass wir im Grunde das Endziel der Evolution erreicht haben, obgleich man sagen muss, dass wir dieses Endziel noch nicht ganz ausgeführt haben. Denn wir haben beispielsweise mit Hilfe eines Atomkrieges noch nicht alles in die Luft gesprengt oder noch nicht alle Lebensgrundlagen und Spezies zerstört etc. etc.

Etwas zynisch formuliert, könnte man also sagen oder denken: Nun, da wir alle Voraussetzungen zum Gewinn dieses Spiels der Evolution erfüllt haben, wieso geschieht jetzt nichts? Bekommen wir keinen Preis oder etwas in der Art? Eine ‚Extra-Mutation‘ als eine Art ‚Sonderpreis‘?
Ist das Ziel der Evolution vielleicht falsch interpretiert und läßt dies nicht Zweifel an der ‚Zielvorgabe‘ oder auch sogar an anderen Aspekten dieser Theorie aufkommen? Weil wir es falsch oder unvollständig verstanden haben?
Geht es garnicht darum, als absoluter Sieger hervor zu gehen?
Wäre es besser gewesen, wir hätten die Technik nicht so weit ausgebaut, dass wir damit das Leben auf diesem Planeten bedrohen könnten, sondern nur bis dahin, dass wir im Gefüge dieser Mechanismen und im Einklang mit den anderen Lebensformen weiterhin mit schwimmen können und nicht so dominant sind, dass wir diese gar ausrotten können und vielleicht werden?

Haben wir das Prinzip der Evolution wirklich richtig und vollends verstanden?
Sind deshalb vielleicht auch die anderen Annahmen bezüglich dieser Theorie von uns nicht völlig exakt und korrekt?

Man könnte vor diesem Hintergrund auch denken, dass die Evolution keine Zielvorgabe hat und eben ein Mechanismus ist, der ziellos ist. Es gibt kein Ziel, alles ist ’nur zum Spaß‘ oder einfach da, ohne jeglichen Hintergrund oder irgendetwas, was auch nur in irgendeiner Form tiefgründiger ist oder sein könnte.

Oder sind die evolutionären Vorgänge nicht das, was wirklich wesentlich ist?
Gibt es mehr? Oder gar mehr, was wir erreichen können oder müssen?
Die Eroberung des Weltalls?
Und was passiert dann? Wieder nichts?

Ist die Evolution als solche bereits eine Fehlentwicklung gewesen, wenn es zu so etwas perfidem und und zu solch einem absurden Ergebnis wie uns Menschen führt? Einer Spezies, die sich aufgrund der Grundmechanismen der Evolution derart entwickelt hat, dass sie alles dominiert und vernichtet? Quasi als ultimatives Endziel?

Dann muss man sich fragen, wieso überhaupt der Drang zur Entwicklung, das Leben, das leben will, Überlebenswille auf Teufel komm raus, wenn daraus eine Spezies resultiert, die das Leben als solches vernichtet?

Tja, wie ihr seht, ist es wie mit fast allen Dingen und Fragen in dieser Welt. Es gibt keine finalen Antworten.
Wohin man blickt, gibt es nichts oder niemanden, der mir befriedigende Antworten auf die einfachsten Fragen liefern kann.
Ich weiß einfach nicht, was ich von dieser Welt halten soll.
Man wird hier hinein geboren und niemand weiß Bescheid. Alle machen mit, doch niemand hat auch nur auf die einfachsten Fragen eine Antwort. Wenn das nicht zermürbend ist? Worauf könnte das alles hindeuten?

Brain Fuck N° 1 : Autonomes Fahren

Ja, das Autonome Fahren. Kaum eine Ausgabe einer Zeitschrift oder Zeitung, die ohne dieses Thema auskommt.
Es wirkt, wie die Einstimmung auf eine unausweichliche Verheißung der Wirtschaft, die uns alle glücklich(er) macht.
Seltsamerweise habe ich noch nie einzelne Personen oder gar Menschengruppen wahrgenommen, die brennend auf diese Technik warten, jubelnd auf der Straße stehen und es kaum noch aushalten können, mit einem solchen Vehikel zu fahren. Im Grunde widerspricht es ja der Erfahrung des Autofahrens als solches. Das Fahren wird zur Nebensache, ein notwendiges Übel. Denn eigentlich wussten wir es schon lange. Das Autofahren ist doch nur lästig und hält von den wichtigen Dingen des Lebens ab.
Kurioserweise wird damit in diesem Zusammenhang sogar geworben, obgleich es bisher noch kein autonom agierendes Fahrzeug zu kaufen gibt, was an sich bereits markant aber auch suspekt anmutet. Die alten Taschenspielertricks der Marketing-Industrie für das Kaufvieh der Moderne.
Das Autonome Fahren spart Zeit. Man kann dann bereits auf dem Weg zur Arbeit arbeiten oder zumindest die News lesen, um auch über die aktuellen Börsenkurse informiert zu sein. Na, wenn das kein echter Vorteil ist…

Wenn das Autofahren zur Nebensache wird, was machen dann all die Leute, für die Autofahren eine Betätigung, Spass, Herausforderung oder gar Leidenschaft ist? Diese Menschen sind wohl kaum die Zielgruppe dieser neuen und innovativen Technik. Aber die werden sich schon noch umgewöhnen (müssen). Und schließlich werden auch diese Leute profitieren vom Mehr an Zeit, die sie dann bereits im Auto zum Arbeiten nutzen können oder dafür, so wichtige Fragen der Kinder wie ‚Pappa, wo bist du gerade?‘ noch auf dem Heimweg zu beantworten.

Dabei ist es ja nicht nur das Autonome Fahren, das Einzug hält. Online-Module, mit denen diese Fahrzeuge ständig eben ‚online sind‘, werden ja auch gleich mit eingebaut. Diese Fahrzeuge kommunizieren natürlich (nicht nur) mit den umgebenden Fahrzeugen und mehr. Die völlige Digitalisierung des Lebens und der Lebensumstände. Wo ist wer, was macht wer gerade? Alles kein Problem.
Glücklich darüber dürften diejenigen sein, die sich diese Daten aneignen. Eine weitere Schatzgrube der Kommerzialisierung des Lebens der Massen, mit dem sich (wieder einmal) Billiarden verdienen lassen. Entsprechende Profile dieser Menschen, in Verbindung mit den zahllosen anderen Daten, die ein Mensch landläufig hinterlässt, dürften eine gute Stange Geld wert sein.

Der zweite Vorteil, der aktuell immer wieder hervor geholt wird, sind die Unfallzahlen.
Dabei gilt das jedes Jahr neu aufgeworfene Credo: Jeder Unfalltote ist zu viel. Im Jahre 2017 waren es mehr als 3000 Unfalltote in Deutschland. Bei Milliarden Fahrten jährlich ist das natürlich viel zu hoch. Um die Zahl 3000 auf, sagen wir, 2 pro Jahr zu senken, bedarf es natürlich der Technik des Autonomen Fahrens. Und dies ist natürlich eine Rechtfertigung schlechthin. Und es war natürlich die Hauptmotivation der Entwickler, die Unfallzahlen zu minimieren, ganz klare Geschichte. Und einzig aus diesem Grunde wird das Autonome Fahren sinnvoll sein. Deshalb schlage ich vor, dass man einen Großteil der zukünftig eingenommenen Gewinne in die Erforschung der Antibiotika-Resistenzen steckt, denn deren ‚Opferzahlen‘ dürften aktuell bereits jährlich in der Bundesrepublik höher als 3000 sein. Das wäre doch mal sinnvoll. Man sollte dies den Spekulanten, Aktionären und Profiteuren der Technik des Autonomen Fahrens vorschlagen. Ob die darauf eingehen werden? (/Ironie Ende)

Mit total vernetzten und automatisierten Fahrzeugen sollten Auffahrunfälle oder Unfälle als solches garnicht mehr vorkommen. Kann ja auch nicht, denn die Algorithmen ‚wissen ja alles‘ bzw. beherrschen jede Situation. Wer’s glaubt. Wer einmal in seinem Leben ausgiebig programmiert hat, weiß, dass ein Programm nur so schlau ist, wie die Entwickler, die dieses Programm umgesetzt haben.

Dann wären wir bei den neuronalen Netzen, eine Programmform, die in Anlehnung an die Funktion von Nervenzellen, also Neuronen, angelehnt ist. Aber die müssten es doch hinkriegen, auf jedwede Situation angemessen zu reagieren? Das hängt davon ab, wie gut das Netz konditioniert ist und in der Lage sein wird, sich selbst zu konditionieren bzw. anzulernen oder weiter zu entwickeln.

Die Antwort der Natur war in diesem Zusammenhang die Entwicklung des Bewußtseins. Das Bewußtsein befähigt das Individuum zur individuellen Lösungsfindung je nach Situation, Zeit, Umstand, Umgebungsfaktoren und Zusammenhang. Gewissermaßen eine Übertragung der Verantwortung auf das Individuum, welches innerhalb eines gewissen Freiheitsgrades eigenmächtig entscheiden und handeln kann.
Das geht schneller, d.h. die Organismen können sich schneller und effektiver an geänderte Lebensumstände (biotisch und abiotisch) anpassen. Als Beispiel kann der Angriff eines Löwen gelten. Wie kann ein menschlicher Vorfahre am effektivsten dieser Gefahr begegnen und das Aussterben der ganzen Art verhindern, also bevor allesamt aufgrund ihrer Dummheit oder Handlungsunfähigkeit von Löwen aufgefressen worden sind? Wenn nun rein genetisch das Verhalten ‚Lauf weg und klettere auf einen Baum‘ etabliert wird, könnte dies gemäß der Mechanismen der Evolution Jahrtausende, wenn nicht länger dauern. Und was, wenn das nächste Mal ein Tiger angreift? Es ist also klar, dass ein Bewußtsein und die dadurch mögliche Bildung des ‚Ichs‘ oder Egos eine ziemlich geniale ‚Idee‘ der Natur war. Dabei gilt, je komplexer der neuronale Aufbau, desto komplexer das Bewußtsein und die damit einhergehende Handlungsfreiheit, d.h. das autarke Handlungsvermögen.
Was im Übrigen beinhaltet, dass alles Leben ein Bewußtsein haben dürfte. Aber das würde jetzt in ein anderes Themengebiet führen.
Nun, was soll das ganze Geschwafel über das Bewußtsein, wir waren doch bei neuronalen Netzen?
Ganz klar, ein auf Silikon gebanntes und künstlich geschaffenes neuronales Netz wird niemals so gut sein wie ein ‚echtes Bewußtsein‘. Denn einem neuronalem Netz sind per se Grenzen gesetzt. Das natürlich und über Jahrmilliarden entwickelte Bewußtsein ist das aktuelle Optimum, was an individueller Intelligenz, Handeln und Ermessen möglich ist. Zudem ist es um Zehnerpotenzen effektiver als jeder aktuell umsetzbare Rechner.
Mag sein, dass man ein wie auch immer geartetes Bewußtsein eine Tages künstlich erschaffen können wird. Aber das wäre nun wirklich Sciencefiction. Heute weiß niemand auf der Welt auch nur ansatzweise, was überhaupt das Bewußtsein ist oder gar, wie es zustande kommt oder funktioniert.

Und was bedeutet das schon wieder? Nun mit der Entwicklung des Autonomen Fahrens werden neue Ängste in den Markt gehauen. Denn wenn bereits ein Fahrzeug selbständig und anscheinend intelligent durch die Gegend fährt, ist es ja nicht mehr lange hin, bis auch Androiden durch die Gegend laufen und uns ablösen werden. Die ebenso intelligent, wenn nicht sogar intelligenter sein werden.
Laßt euch nicht verarschen. Bisher weiß niemand, wie das Bewußtsein funktioniert, wie es zustande kommt und worum es sich dabei eigentlich handelt. Meine o.g. Ausführungen haben auch nur die Vorteile skizziert, die ich annehme.

Wir können also festhalten, dass das Autonome Fahren erneut einen Markt der Extreme öffnet und ein Bedürfnis schafft, von dem die Menschen bisher nichts wussten. Oder besser gesagt, nichts wissen konnten. Einfach, weil es dieses Bedürfnis und diese neue, tolle Technik bisher nicht gab. Aus Sicht der Wirtschaft ist es stets eine gute Sache oder das marktwirtschaftliche Optimum, neue Bedürfnisse zu schaffen, mit denen man Billiarden Euro, Dollar Yen oder was auch immer verdienen kann. Das wiederum heizt die Spirale an. Mal abgesehen von den Haupt-Profiteuren, das sind Unternehmen, deren leitende Manager und Vorstände sowie Aktionäre, wird es ein neues und modernes Ziel der gesichtslosen Massen sein, von dieser Entwicklung zu profitieren. Diesem Ziel, quasi als nüchterner Ersatz für die materialistisch nicht zu beantwortende Frage nach dem eigentlichen Sinngehalt des persönlichen oder gar des Lebens als solches, kann man dann nachstreben. Für diejenigen, die das Glück haben werden, von dieser Technik materiell zu profitieren, wird es als Genuß ausreichend sein, sich das Leben zu erklären. Denn ein Leben mit und durch die Technik entspricht dem Konsens, dem Dogma und dem Weltbild des Materialismus, den die Wissenschaft als einzige Wahrheit proklamieren mag.
Letztlich handelt es sich beim Autonomen Fahren einerseits um einen neuen, modernen und hippen Begriff. Das muss man eben haben, um sich, oberflächlich betrachtet, günstig darzustellen.
Andererseits ist es wohl primär schlicht ein neues Verkaufsargument. Wer möchte schon die alten Kamellen mit veralteter Technik kaufen? Und Kaufen sollte ja unsere Hauptaufgabe, Lebensinhalt und Lebensziel sein.

Doch die meisten werden wohl, wie schon so oft, leer ausgehen.
Das alte, würde- und geistlose Gesicht der Zahlen, des Kapitalismus und des Kommerzes.
Die Rechnung werden also, wieder mal, andere begleichen müssen.

Lasst euch nicht mit diesen blumigen Marketing-Verheißungen einlullen.
Für uns ‚Organische Lebensformen‘ gibt es immer noch erstrebenswertere Ziele als die der Wirtschaft.
Auch wenn das vielen nicht bewußt ist. Das sind dann eben arme Schweine.

Und deshalb ist das Autonome Fahren ein klassischer ‚Brain Fuck‘.
Unser Gehirn wird gefickt und mit Inhalten gefüttert, die uns persönlich und ‚effektiv‘ eigentlich nichts bringen, sondern eher nur den Profiteuren aus Wirtschaft oder Politik.
Aber nur wenigen fällt es auf, wenige scheren sich drum oder interessieren sich für diesen Zusammenhang.
Deshalb Scheiß drauf! Das ist eben der Lauf der Dinge. 🙂

Die Nachrichten des heutigen Tages

‚Trump verhängt Sanktionen gegen Rußland‘
Oh Mann, dieses Spiel der ehemaligen Großmächte ist sowas von ‚den menschlichen Geist verletzend‘, dass es für mich bereits eine Überwindung ist, da zuzuhören. In einer Welt, in der nur Zahlen, Konsum, Wirtschaft und Profit herrschen, ist es kein Wunder, dass privilegierte Hohlköpfe mit dem Bewußtsein eines Vorschulkindes die Welt regieren. Denn was dazu an geistiger Qualität notwendig ist, passt wohl augenscheinlich geschrieben auf eine Briefmarke.
Als sei alles nur ein Spiel!?
Die Verantwortung von Milliarden Menschen und ein vielfaches an anderen Lebensformen in der Hand von Psychopathen.
Na, wenn das keine positive Perspektive für die Zukunft der Menschheit ist.

Seinerzeit, nachdem die Mauer gefallen und das alte System der UDSSR am Ende war, hatte ich doch tatsächlich die Hoffnung, dass sich der Westen nun an Rußland annähert. Eben, weil nun die Chance dafür gegeben war. Doch anscheinend geht es nicht um einen globalen Frieden, Verständigung, Ausgleich und Harmonie. Es geht wohl nur um Macht, Differenzen, Gier, Neid und vorallem Feindbilder.

‚Konflikt Israel und Palästinenser‘
Tagesschau vor 20 Jahren? Nein, die aktuelle Ausgabe. Nur die Namen haben sich leicht verändert. Ansonsten das gleiche wie damals. Die einen schießen Raketen hier und dort drauf, die anderen reagieren mit sonstigen Angriffen. Das ist alles nicht auszuhalten. Seitdem ich Nachrichten in irgendeiner Art verfolge, ist diesen Parteien keine Einigung gelungen. Nicht zu fassen. Dabei ist es doch ganz einfach. Wenn man in ein Land zieht und die dort lebenden Menschen quasi vertreibt, muss man sich nicht wundern, wenn diese sich wehren. Und, was unternimmt man da? Klar, man erschießt hier und dort jemanden. Ganz klare Geschichte, klingt einleuchtend und hilfreich.

‚Liga Saudi-Arabien beschießt Jemen‘
Die Liga der saudiarabischen Staaten (oder sowas in der Art) hat Ziele in Jemen beschossen. Die durch Öl zu Reichtum gekommenen Scheichs haben sich, quasi als Extra-Ausgabe, um Steuern zu sparen, eine fette Armee aufgebaut und räumen hier und da in der Region auf. Doch warum werden immer wieder unschuldige Menschen dabei getötet, was wohl kaum zu vermeiden ist, und, laut Moderator des Films ‚keine Rücksicht genommen‘?
Tja, da muss ich mich doch fragen, ob es sich bei den Moslems ähnlich wie mit den Christen verhält?
Den ganzen Tag schlaue Verse aus der Schrift vortragen und auswendig gelernt haben und nichts dabei gelernt?
Steht in den Schriften etwa: Macht sie alle platt??
Doch, der Glaube und Rituale sind das wichtigste.
Aber nicht verstanden, was in den Schriften steht?
Ist die intellektuelle Herausforderung etwa zu groß?

 

Ich frage mich, wieso ich in einer solch fragwürdigen und vorallem unwürdigen Welt leben muss?
Eine Welt, scheinbar ohne Werte, Würde, Moral und geistigem Anspruch.
Wieso ist das so primitiv, dass es zum Himmel schreit?
Ein bisschen mehr hätte ich mir schon erwartet, als ich meinen ersten Schritt in diese Welt gesetzt hatte.
Es beschämt mich und möchte am liebsten ausbrechen.
Gibt es nicht irgendwo eine weiter entwickelte Spezies, die mich mit nehmen möchte?
Bitte holt mich hier ab von diesem Planeten der Schwach- und Hohlköpfe!