Das Phänomen Traum: Begegnung der dritten Art und vereint sein

Mit der Reihe ‚Das Phänomen Traum‘ möchte ich vehement der materialistisch orientierten Auffassung der Hirnforschung entgegentreten, die davon ausgeht, dass Träume im Grunde eine Art Neben- oder Abfallprodukt der Prozesse sind, die während des Schlafes potentiell im Gehirn stattfinden. Es sind nur Indizien, die ich liefern kann. Jedoch weisen diese in eine Richtung, die darauf hindeuten könnte, dass Träume viel mehr sind, als irgendwelche wert- und sinnlosen Geschichten, die sich das Hirn zusammen reimt.


In diesem Traum herrschte das reinste Chaos. Ein enormer Sturm, Böen und Wirbel, der Himmel dunkelgrau und wüst.
Der Erdboden war fast eben, leer, Sand, vieles wie weggefegt. Und doch ein Hügel wie eine Düne. Auf diesem Hügel standen Reste von Bäumen oder ähnliches.
Es war klar, ich befand mich in einer Art Endzeitszenario. Das Klima, die Erde hatte sich aufgebäumt, um uns Menschen zu tilgen. Wir hatten alles derart verändert, dass nur noch dieses Chaos herrschte. Es gab keine Hoffnung mehr, denn das Rad ließ sich nicht mehr zurück drehen. Die Erde, oder zumindest die Region, in der ich mich hier im Traum aufhielt, war quasi unbewohnbar geworden. Es gab nur noch den Untergang.

Ich befand mich in einer Gruppe Menschen. Ganz normale Menschen wie du und ich. Es waren ca. 15-20 Leute und ich mittendrin und geradewegs auf diesen einen Hügel wie eine Düne zu, der nur etwa 4-5 Meter hoch und auch ansonsten nicht sonderlich groß war.
Wenige Meter über uns konnte man einen Strahl sehen, der von etwas hinter dem Hügel ausging. Ich kann diesen Strahl nicht mehr genau beschreiben, denn dieser Traum ist bereits ein paar Monate her. Er war aber dunkel, grau oder schwarz. Aber im Traum war klar, dass es sich um eine Art Signal handelte. Ein Signal für diejenigen, die es verstanden, die dorthin kommen sollten, woher dieser Strahl auch immer kam.
Ich registrierte, dass hinter dem Hügel ein außerirdisches Raumschiff auf einer Ebene stand, die fast wie eine Art kleiner, ausgetrockneter Salzsee aussah. Dort kam der Strahl her. Es sah in etwa wie die oft beschriebenen UFOs aus, nur sehr groß.
Ich erschrak, weil ich das alles extrem unheimlich fand. Um sicher zu gehen, dass mir nichts geschehen würde, wollte ich mich hinter dem Hügel zunächst verstecken, um die Lage zu sondieren und beurteilen zu können. Ich sonderte mich dazu von der Gruppe ab und wollte mich gerade irgendwie hinter dem Hügel verstecken, als die Gruppe gemeinsam und zeitgleich inne hielt und mich anschaute. Obgleich ich zuvor den Eindruck hatte, dass ich mit dieser Gruppe einfach nur mitlief und eigentlich niemand sonderlich auf mich achtete, so war es nun anders. Ich war ein Teil dieser Menschen wie der rechte Arm Teil meines Körpers ist. Verstecken oder sich absondern gab es deshalb nicht, es fiel nicht nur auf, es war schlicht nicht möglich. Diese Gruppe Menschen war wie ein einziger Organismus.
Also, blieb mir nichts anderes übrig, als mich der Menge zu beugen und weiter mit ihnen geradewegs auf das Raumschiff zuzugehen.
Im Raumschiff angekommen, befand ich mich, oder besser wir uns, in einem Raum, der irgendwie seltsam eingerichtet schien. Es gab einen großen Tisch, wie eine Speisetafel auf der große Gläser und Teller standen. Der Tisch wirkte wie aus massivem Holz und schwer. Landhaus-Stil. Auffällig und obskur wirkten die Dinge, die auf dem Tisch standen. Es machte den Eindruck, als sei es einem Film entnommen worden. Insgesamt wirkte die Einrichtung in diesem Raum unbeholfen und zusammengestellt.
Angesichts dessen, dass man sich in einem Raumschiff befand, wirkte die Einrichtung und die Szenerie nicht nur unpassend und fast schon absurd, sondern unglaubwürdig, obgleich es gemütlich wirkte.
Mir (oder uns) war klar, dass dieser Raum extra für uns derart hergerichtet wurde. Damit es für uns annehmbar, akzeptabel und gewohnt war. Ich spürte, dass die seltsame Einrichtung nur Schein war, ein Bühnenstück, damit wir die Situation besser annehmen können.
Würde man das Raumschiff von innen so sehen, wie es wirklich war, würden wir uns nicht wohl fühlen. Man wollte uns nicht überanstrengen und überfordern.
Nun standen wir an diesem Tisch und ich schaute in die Runde. Unter den Menschen mit denen ich gekommen war, waren Menschen, die irgendwie anders wirkten. Es war bei ihnen fast so wie mit der Einrichtung. Irgendetwas war seltsam an ihnen und dennoch sahen sie aus wie Menschen. Ich spürte, dass es keine Menschen waren, denn sie gaben sich vom Äußeren her nur wie Menschen, doch von ihnen ging eine einnehmende und anziehende Aura aus. Ich realisierte, dass sich unter uns Menschen Außerirdische befanden, die nur äußerlich wie Menschen aussahen.
In diesem Moment, als mir das bewußt wurde, wurde mir auch bewußt, dass diese ganze Einrichtung, diese Szene für uns war. So, wie ich es oben beschrieben habe. Es wurde nicht gesagt, ich wußte es und brauchte nicht mehr danach zu fragen.
Daraufhin wurde mir bewußt, dass ich ein Teil von alledem war. Ich wurde ein Teil von allem. Ein Teil von den Menschen, die im Raum waren und auch ein Teil der Außerirdischen. Wir waren alle eins und miteinander verbunden. Wie eine Familie, die nicht nur körperlich ähnlich und verwandt waren, sondern auch geistig.
Alle Grenzen und Begrenzungen, die man als Mensch von Anfang an -mitunter schmerzlich- kennengelernt hat oder kennenlernen musste, waren aufgehoben. Ich war mir zwar weiterhin subjektiv bewußt, mein Ich war noch da, doch ansonsten empfand ich mich aufgehoben in allem, was da war. Es gab keine Ängste mehr, weil alle füreinander und miteinander da waren. Was sollte einem schon geschehen, wenn man eine derartige Unterstützung und Vereinigung erfährt? Ich konnte mich darauf verlassen, dass ich stets in der Gruppe der oder aller Wesen aufgehoben war, dass sich jeder gegenseitig half, weil alle eins waren. Es gab kein Neid, keine Konkurrenz, keine Gier, keine Geheimnisse, niemand wollte mehr haben als die anderen, niemand war besser oder schlechter.
Es gab auch kein ‚das geht nicht‘ oder ‚das ist unmöglich‘ oder ‚ich kann das nicht‘ oder andere Ausreden und Begrenzungen mehr. Es war alles möglich, weil die Macht und die Verbundenheit alles möglich machte, wirklich alles!
Alle waren ein Organismus.
Ich war verbunden und gehörte zu den anderen Menschen und aber auch zu den Außerirdischen. Alles Leben gehörte zusammen und war wie ein einziger Organismus. Geborgenheit, Geborgenheit, Grenzenlosigkeit, Verbundenheit, Harmonie, Gleichklang. Es überwältigte mich. Es war so unbeschreiblich, dieses unbeschreibliche Gefühl. Als ob ich es schon immer gewußt und intuitiv gespürt hatte, dass dies die Wahrheit und Realität ist.
Dass die kalte, grausame und zerstörerische Welt, die der Mensch sich aufgebaut hat, eigentlich nicht existent ist, sondern nur eine Art Psychose war, aus der wir nun erwachten.
Es war so unglaublich, unbeschreiblich und schön, dass ich dachte oder ausprach: „Ich hätte nicht gedacht, dass es das wirklich gibt!“
Ich war so verzückt, überwältigt, angetan und zutiefst berührt im Kern meines Daseins, dass ich weinen wollte.
Anschließend war dieser Traum beendet.

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