Phänomen Traum: Die Riemannsche Gleichung

This entry is part 2 of 18 in the series Träume

Mit der Reihe ‚Phänomen Traum‘ möchte ich vehement der materialistisch orientierten Auffassung der Hirnforschung entgegentreten, die davon ausgeht, dass Träume im Grunde eine Art Neben- oder Abfallprodukt der Prozesse sind, die während des Schlafes potentiell im Gehirn stattfinden. Es sind nur Indizien, die ich liefern kann. Jedoch weisen diese in eine Richtung, die darauf hindeuten könnte, dass Träume viel mehr sind, als irgendwelche wert- und sinnlosen Geschichten, die sich das Hirn zusammen reimt.

Die folgenden Träume hatte ich in der Nacht vom 05.12. auf den 06.12.2021. Es waren zwei Träume, zumindest das, woran ich mich erinnere. Oder es war ein Traum, der in zwei Abschnitte unterteilt war. Im Grunde auch egal.

Im ersten Traum hatte ich ein neuartiges Vehikel erdacht. Es hatte es etwas wie einem Science Fiction-Film. Es ist schwer zu beschreiben. Es war zweirädrig, wie ein Motorrad und man lag etwas mit dem Kopf voran da drin. Es wirkte, als ob man eine runde, dünne Scheibe hätte aus irgendeinem Material, vielleicht so etwas wie Kunststoff. Dort drin lag man also, leicht kopfüber und fuhr auf diese Weise ähnlich wie auf einem Motorrad. Es war noch nicht gebaut, nur ich hatte diese Idee in diesem Traum. Und, wie es bei Träumen manchmal seltsamerweise ist, war ich aber mit diesem Gefährt bereits gefahren. Es machte wirklich sehr viel Spaß, damit zu fahren.
Ich ging in diesem Traum mit dieser Idee zu einem Konstrukteur und beschrieb es ihm. Dieser sagte, dass es sowas ähnliches wohl bereits gegeben habe. Daraufhin antwortete ich, dass man mit meinem Gefährt aber nicht nur geradeaus fahren können, sondern auch seitwärts.
Die Idee war wohl, dass es anstatt Räder eine Art Kugeln gab. Also, dass man damit in alle Richtungen fahren kann, spontan und sofort. Auf diese Weise würde man sich beispielsweise auf einer Fahrbahn mit zwei Spuren, wenn man sich nun Verkehr vorstellt, von einer Lücke zur anderen bewegen können und zickzack fahren. das ganze ist natürlich schwer in Worte zu fassen bzw. zu beschreiben oder überhaupt zu erklären und darzustellen. Daraufhin folgte der zweite Traum.

Im zweiten Traum war ein großes Areal befüllt mit Wasser. Es war sehr dunkel und man konnte von der Umgebung kaum etwas sehen. Nur dieses große Becken und Wasser. Ich beobachtete ein kleines Schiffchen und befand mich dabei etwas oberhalb der Wasseroberfläche. Das Schiffchen war ähnlich wie ein Kutter, nur viel kleiner. Dieses Schiffchen hatte einen Anhänger, also wie ein Anhänger beim Auto und zog das hinter sich her. Das fuhr also so vor sich hin und plötzlich versank das alles, ging stumpf und schlagartig unter. Es sank bis auf den Grund.
Nun war es in diesem Traum, in dieser Welt wohl so, dass das völlig normal war. Träume sind halt immer etwas seltsam. Man musste das Schiff bergen und nach oben holen und dann konnte es weiter fahren. Und dort, in diesem Traum, war das völlig normal. Das gleiche passierte mit einem weiteren Schiffchen dieser Art. Es versank spontan und ging genauso unter. Es wirkte auf mich in diesem Traum so, als sei genau an dieser Stelle eine Art Gravitationsloch, oder eigentlich eher umgekehrt, dass dort die Gravitation viel stärker war, was diese Schiffe dort deshalb einfach nach unten zog. Ich fand das total verrückt und fragte mich, ob man dafür nicht eine Lösung finden könnte? Diese Frage bezog sich wohl auch auf mein Gefährt aus dem ersten Abschnitt des Traums, wie man also so ein Gefährt bauen könnte mit den Kugeln als Räder.
Und dann sagte jemand zu mir: „Ja, das geht, dann musst du nur die Riemannsche Gleichung lösen.“
Dann wurde ich wach.

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