Das Phänomen Traum: Bin ich begünstigt?

Mit der Reihe ‚Das Phänomen Traum‘ möchte ich vehement der materialistisch orientierten Auffassung der Hirnforschung entgegentreten, die davon ausgeht, dass Träume im Grunde eine Art Neben- oder Abfallprodukt der Prozesse sind, die während des Schlafes potentiell im Gehirn stattfinden. Es sind nur Indizien, die ich liefern kann. Jedoch weisen diese in eine Richtung, die darauf hindeuten könnte, dass Träume viel mehr sind, als irgendwelche wert- und sinnlosen Geschichten, die sich das Hirn zusammen reimt.

Dieser Traum ist einer der Träume, die eine verwertbare Mitteilung für mich und mein Leben, also für die Realität meines Wachbewußtseins, beinhalteten. Und wie fast jeder Traum, gibt es dazu eine Vorgeschichte, derer ich mir bewußt bin.
Gegen Ende des Jahres 2018 ergaben sich mehrere Ereignisse, die mir meine Vergänglichkeit vor Augen führten und mich dessen bewußt werden ließen. Wie fast immer in einem solchen Zusammenhang, war der Verlust eines bekannten Menschen zu beklagen gewesen. Ein lieber Mensch, der zwar nicht direkt mit mir verwandt war und dem ich nicht sehr häufig begegnet bin, der jedoch eine sehr wichtige Rolle im Leben eines mir engen Freundes spielte. Zur gleichen Zeit bekamen wir Schwierigkeiten mit der Gesundheit eines unserer Hunde, namentlich Lilly. Sie ist eine liebe, alte und betagte Hündin. Sie baute gesundheitlich immer mehr ab und es sah für eine gewisse Zeit danach aus, dass ihre letzte Zeit gekommen war.
Dies ist die Vorgeschichte bzw. meine persönliche Situation, die dazu führte, dass ich mich gedanklich also wieder mehr mit dem Thema der eigenen Sterblichkeit konfrontiert sah, was wiederum zum nachfolgend beschriebenen Traum geführt haben könnte oder dürfte.

In diesem Traum war sicherlich eine komplexe Szene eingebettet, also sprich mit einer kompletten Umwelt, Personen, Straßenzug und dergleichen. Doch ich erinnere mich im wesentlichen nur an den Kernaspekt oder Kerninhalt des Traumes.
Vor mir befand sich ein etwas kleinerer, älterer Mann. Er sah ein wenig aus wie ein alter, weiser und freundlicher Chinese. Eine Art Wahrsager, Prophet oder Hellseher. Zu ihm gingen die Leute, um in Erfahrung zu bringen, wie lange sie noch zu leben hätten. Vor mir waren einige andere Menschen zu ihm  gegangen und daher wusste ich, was geschehen würde, was er wie mitzuteilen hatten und worauf es ankam.
Es war so, dass man diesen weisen Chinese umarmen musste, damit dieser eine Aussage treffen konnte, ob man in der nächsten Zeit sterben würde oder nicht. Während der Umarmung fühlte er es. Nach der Umarmung kam es darauf an, wie der Chinese reagieren würde. Ich wusste, wenn er dann lächelte, hatte man noch eine ungewisse Zeit lang zu leben, also mindestens 10-15 Jahre. Es hieß dann dort, also innerhalb dieser Traumwelt unter diesen Menschen, dass man in diesem Falle ‚begünstigt sei‘. Begünstigt eben, weil man länger leben würde, als sehr viele andere Menschen, die beispielsweise aufgrund widerer Umstände wie Krankheit, Krieg, Hunger und dergleichen in recht jungem Alter bereits versterben müssten.
Wenn er nicht lächeln würde, wäre es abzusehen, dass man in den nächsten paar Jahren sterben müsste.

Aus irgendeinem Grund war ich hier und wollte in Erfahrung bringen, wie lange ich wohl noch zu leben hätte. Oder musste ich gar damit rechnen, demnächst zu sterben? Ich denke, meine oben genannte Vorgeschichte aus der ‚realen Welt‘, hat zu diesem Traum und zu diesem Bestreben des Erkenntnisgewinns innerhalb dieses Traumes geführt.

Nun stand ich also in der Schlange und wartete darauf, dass ich an der Reihe bin, um den Chinesen zu umarmen.
Ich machte mir, während ich warten musste, so meine Gedanken und bekam auch Ängste und wurde nervös. Was wäre, wenn der Chinese nicht lächeln würde? Ich würde wohl dann davon ausgehen müssen, dass ich bald sterben müsste, zumindest in den nächsten 2-4 Jahren, so war mir bekannt/bewußt. Das macht natürlich Angst und ich war schon sehr aufgeregt.
Mir diesem schwummrigen Gefühl war ich dann irgendwann dran und umarmte den Chinesen.
Als ich ihn losließ und ihn anschaute sah ich, dass er lächelte. Ich wusste, ich war begünstigt und ich habe noch mindestens 10-15 Jahre zu leben. Dieses Ereignis erfasste mich emotional und ich war zutiefst berührt. Ich fühlte mich beschenkt und ich war glücklich und dankbar. Ich hatte aber noch eine kleine ‚Nebenmessage‘ erhalten. Ich würde zwar noch mindestens 10-15 Jahre leben, es gäbe jedoch noch eine medizinische Begebenheit, die ich zu meistern hätte. Was das genau sei, wurde mir nicht exakt erläutert.
Während ich das jetzt schreibe, bekomme ich eine Gänsehaut und es berührt mich zutiefst, wenn ich diesen Traum und diese Bilder erneut an mir vorüber gehen lasse.
Seit diesem Traum hatten sich meine Sorgen und Gedanken um meine Zukunft und Sterblichkeit beruhigt. Ich vertraue diesem Traum und den Inhalten. So, wie ich es schon oft gelebt habe.

Ich frage mich, ob dieser eindeutigen und sinnvollen Information, die direkt mein ‚wirkliches, d.h. bewußtes Leben‘ betrifft, wie man auf die Idee kommen kann, dass Träume nur Geschichten sein sollen, die sich das Gehirn zusammen reimt?

Ich habe ja nun eine eindeutige Mitteilung, Information und Vision erhalten, wie sich mein Leben in den nächsten mindestens 10-15 Jahren entwickeln wird, zumindest was die Gesundheit angeht.
Ich werde nun den Beweis antreten können, ob an dieser ‚Geschichte‘ oder Information etwas dran ist oder ob diese Info einfach Quatsch war, wie Hirnforscher sagen würden. Wer weiß, vielleicht pflege ich diesen Blog auch noch in 10-15 Jahren. Wir werden es sehen. Laut meinem Traum, wird es sich so ergeben. Zumindest, dass ich dann noch leben werde.

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