Phänomen Traum: Der Geistführer Teil 2|2. Eine Lektion über das Wasser.

This entry is part 17 of 18 in the series Träume

In meinem Leben hatte ich zwei Träume, zumindest sofern ich mich erinnere, in denen eine Art Entität eine Rolle spielte, die manche vielleicht als Geistführer bezeichnen würden.
Dies ist nun der zweite Traum dieser Art. Der erste Traum war um einiges eindringlicher und für mich um ein vielfaches aussagekräftiger und bedeutender für mein Leben und mein Selbstverständnis.
Allerdings war dieser erste Traum derart persönlich und behandelte spezifische Situationen, Lebensphasen und auch Personen, die in meinem Leben eine Rolle spielen und gespielt haben, dass ich noch keine Form gefunden habe, ihn niederzuschreiben und in der Öffentlichkeit darzustellen, ohne Gefahr zu laufen, zu viel Preis zu geben oder gar Personen damit zu berühren, um die es gehen mag.
Aus diesem Grunde kann ich, zumindest aktuell, bis ich vielleicht doch noch einen Weg finde, es einigermaßen neutral darzustellen, lediglich mit dem zweiten Traum dieser Art dienen, denn dieser war eher neutral gehalten, was den Bezug zu ‚real existierenden Zeiten und Personen‘ angeht.

Dieser Traum ist bereits über 30 Jahre her und doch erinnere ich mich daran ganz genau. Ich habe die Bilder und die Szene noch ganz genau vor Augen. So genau, dass ich es malen könnte, wenn ich denn malen könnte. Markant an diesem Traum war, dass es um spezifische Inhalte und Aussagen von großer Bedeutung ging, ich mich allerdings nicht daran erinnern konnte und kann. Ich weiß wohl thematisch grob, worum es ging, aber was genau in Worten gesagt wurde, kann ich nicht rezitieren.
Das liegt keineswegs daran, dass der Traum schon so lange her ist, denn bereits damals, nachdem ich erwachte, wusste ich dies schon nicht.

In diesem Traum also, blicke ich auf eine Art Schwimmbecken, in dem Menschen baden, schwimmen und planschen. Das Schwimmbecken schaut nicht so aus, wie man es aus einem Schwimmbad, genauer, aus einem Freibad kennt, sondern es ist eingelassen in eine Landschaft. Die Landschaft kann man in etwa beschreiben, wie eine Schneise durch ein Waldgebiet. Ich könnte es auch als Lichtung beschreiben, doch eine Lichtung ist meist recht klein anzusehen bzw. wird als solches verstanden. Außerdem habe ich bei einer Lichtung meist eine rundliche Ausprägung vor Augen. Doch diese ‚Schneise‘ war lang gezogen und ausladend. Ich schaute quer darauf. Links von mir und hinter dem Becken waren große, mächtige und starke Bäume. Die Schneise, in der das Becken eingelassen zu sein schien, war mit Gras bewachsen. So gesehen, fast wie eine Golf-Landschaft, doch nicht ganz so akkurat und etwas hügelig. Es ist schwer, es in Worte zu fassen, aber grob kann es so bereits ein adäquates Bild hervor rufen, wie ich es gesehen habe.
Ich schaute nun in einiger Entfernung direkt auf dieses Becken und sah diesen munteren und augenscheinlich leicht lebenslustigen Menschen dabei zu, wie sie sich freuten, hin und wieder vielleicht vom Beckenrand ins Wasser sprangen, aber hauptsächlich sich im Wasser selbst befanden und ‚munter badeten‘. Eine friedliche Szene. Die Menschen selbst habe ich nur grob wahrnehmen können, so konnte ich beispielsweise keine Geschlechter unterscheiden. Ich erinnere mich zwar an Hautfarben, sie waren nackt und hatten scheinbar keine Kleidung an. Doch sonst konnte ich keine Details wahrnehmen. Auch Gesichter konnte ich nicht recht erkennen oder gar unterscheiden.
Als ich diese Szene betrachtete, bemerkte ich, dass links von mir eine Entität oder Person war. Ich bevorzuge den Begriff ‚Entität‘, denn gesehen habe ich sie nicht, denn ich drehte mich nicht zur Seite, um sie anzusehen. Ich wusste nur, dass sie da war. Ich würde es so beschreiben, dass es wie eine Lehrer-Schüler-Beziehung erschien. Links von mir war mein Lehrer und ich war wie eine Art Schüler, der eine Lektion erhielt. Wobei Lektion etwas hart klingt, deshalb könnte man es eher wie eine Art ‚Lehrstunde‘ verstehen.
Der Lehrer erzählte mir von dem Wasser, in dem die Menschen munter planschten. Es war ein umfänglicher Vortrag über das Wasser. Wie oben erwähnt, konnte und kann ich mich nicht an die Detail-Informationen erinnern, was ich sehr schade fand und immer noch finde.
Ich weiß nur, dass es um das Wasser ging. Wasser ist das wichtigste im Bezug zum Leben. Es ging dabei auch um das Wesen des Lebens. Alles Leben hängt am Wasser. Der Kern des Seins steckt im Wasser. Wie ein Geheimnis, und wenn man es entschlüsseln und verstanden hätte, wüsste man, was es auf sich hat mit dem Leben. Ich habe oft darüber nachgedacht. Doch, da mir die Details fehlen, kann ich nicht etwa in Form eines wissenschaftlichen Vortrages die Kernaussage dieses Vortrages wieder geben. Bis auf das oben gesagte, erinnere ich mich an keine sonstigen Informationen. Ich weiß nur noch, dass es sehr aufschlussreich für mich war, da ich mich schon in jungen Jahren den großen Fragen des Lebens gestellt hatte. Ich hatte den Eindruck, dass mir vieles davon erklärt wurde. Als ob man ‚meinen Wissensdurst etwas löschen wollte‘ und ich dadurch vielleicht etwas besser, da informierter, durch das ‚vor mir stehende Leben wandeln könnte, weil ich dann besser Bescheid wüsste‘.
Der Drang, unbedingt alles wissen und verstehen zu wollen, wurde etwas ‚befriedigt‘. Es war eine sehr angenehme Erfahrung, auch, diesen Lehrer neben mich zu wissen. Als ob er mich begleitet und mich berät oder gar leitet.
Viel mehr kann ich dazu nicht sagen, außer, dass es eine sehr aufschlussreiche und erfüllende und auch beruhigende Erfahrung war, durch die ich mich im RealLife besser bewegen konnte, obwohl ich mich an die detaillierten Kernaussagen nicht erinnern kann. Es erfüllte mich ‚irgendwie innerlich oder geistig‘.

Series Navigation<< Phänomen Traum: Eine Reise mit dem ZugPhänomen Traum: Ein Beweis für die Existenz der geistigen Welt >>

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.